Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Vor allem die Länder des Südens sehen sich einer rasanten Globalisierung gegenüber. Die weltweit höchste Urbanisierungsrate weisen afrikanische Städte auf. Hier haben sich jenseits euroamerikanischer Modelle der Stadtentwicklung eigene urbane Strukturen, Topografien und Kulturen herausgebildet. Wie funktionieren diese Strukturen? Wie organisieren die Bewohner afrikanischer Städte ihren Alltag? Welche Diskussionen werden in Afrika über die Geschichte und Zukunft von Städten geführt? Wie denken europäische und afrikanische Künstler über Urbanität in Afrika?

Afropolis stellt fünf afrikanische Metropolen vor: Kairo, Lagos, Nairobi, Kinshasa und Johannesburg. Zentral ist die Verflechtung der Perspektiven von Wissenschaft und Kunst: Die Ausstellung führt in die Geschichte der Städte sowie in jüngere Entwicklungen ein. Gleichzeitig zeigt sie circa 30 künstlerische Positionen aus und zu den fünf Städten, die das Thema Urbanität aufgreifen. Auf diese Weise ergänzen sich wissenschaftliche und künstlerische Recherchen, dokumentarisches Material und künstlerische Reflexion. Es werden Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Malerei, Fotografie, Skulptur, Installation, Film- und Videokunst, aber auch Design, Comics, Weblogs gezeigt.

Kuration: Prof. Dr. Kerstin Pinther, Dr. Larissa Förster, Christian Hanussek

 

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Afropolis in Bayreuth

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